Die BidW auf Wangerooge

Am letzten Tag der Pfingstferien war es für die sieben Gesellschafter der Schülerfirma "Bienen in der Wüste" sowie ihren Berater Dr. Gisbert Döpke endlich so weit: Die wohlverdiente, viertägige Firmenreise auf die Nordseeinsel Wangerooge stand an. Auf dem Programm standen neben Gruppenaktivitäten auch Workshops mit Überlegungen zur Weiterentwicklung der "BidW: Für was wollen wir stehen und wie wollen wir uns in Zukunft noch effizienter organisieren? Für diese und weitere Fragestellungen bot die Inselfahrt einen angenehmen Ramen.

Bereits am ersten Abend konnten wir nach einer abenteuerlichen Anreise einen wunderschönen Sonnenuntergang am Strand genießen. Diese Entspannung hatten wir nach einer von Zugausfällen und Schienenersatzverkehr geprägten Anfahrt auch bitter nötig.

Die Inselbelegstelle Wangerooge war am nächsten Morgen das erste Exkursionsziel. Inselbelegstellen bieten durch ihre isolierte Lage in der Nordsee einen idealen Ort, an dem Imker ihre frisch geschlüpfte Bienenköniginnen mit den Drohnen leistungsgeprüfter Zuchtvölker paaren können. Damit wird ein wesentlicher Beitrag für sanftmütige, leistungsstarke und gesunde Bienenvölker geleistet. Von diesem Zuchterfolg profitiert auch die Imkerei an unserer Schule. Bei der anschließenden Wattführung zeigte uns die Wattführerin den einzigartigen Lebensraum Nordsee aus ganz neuen Perspektiven. So konnten wir das vielfältige Leben im Watt hautnah erkunden und unter viel Gelächter feststellen, dass unsere Testpersonen mit verbundenen Augen nicht in der Lage waren geradeaus zu laufen. Dadurch wurde uns allen bewusst, dass einsetzender Nebel im Watt zu lebensgefährlicher Orientierungslosigkeit führen kann.

Am nächsten Tag stellen wir uns den Herausforderungen einer Geocachingtour und erkundeten so die gesamte Insel. Während eine Gruppe sogar noch am folgenden Morgen vor der Rückfahrt hartnäckig versuchte auch die letzten Aufgaben zu lösen, genossen andere lieber ein Eis am Strand. Zu Sonnenuntergang bestiegen wir den Westturm, in dem sich auch unsere Zimmer der Jugendherberge befanden. In der Spitze auf 56 Metern Höhe ließ sich die weite Aussicht genießen, wobei einigen jedoch durch das leichte Wanken im Wind etwas mulmig wurde.

Zwischen den vielen Aktivitäten blieb auch Zeit, um über "BidW"-Themen zu diskutieren, gerade auch in den Abendstunden. Als Gesellschafter einer S-GmbH haben wir in der "BidW" bei allen wichtigen Fragen volles Mitspracherecht. So konnten wir etwa Marketingfragen ausführlich beraten, unsere Satzung überarbeiten oder neue Firmenshirts entwerfen.

In den Abreisetag startete ein Teil des Teams bereits um vier Uhr morgens, m den Sonnenaufgang am Strand zu erleben. Die mehrstündige Rückfahrt wurde wieder bis zur letzten Sekunde für Diskussionen rund um die BidW genutzt.

Insgesamt betrachten wir die Reise als vollen Erfolg. Besonders die Auswirkungen der Teambuildingmaßnahmen sind im Nachhinein deutlich spürbar und nach den gemeinsamen Erlebnissen merken alle, wie die Ideen zu "BidW"-Themen bei den abendlichen Sitzungen in der Gruppe angeregt diskutiert wurden. Deshalb planen wir auch in Zukunft eine jährliche BidW-Fahrt durchzuführen als Lohn für unsere gemeinsame Arbeit.